11.04.2017
"HYBRID" heisst die neue Linie von Systemlaufrädern, mit denen sich DT Swiss den Herausforderungen stellt, die E-Mountainbiken an Standard-Fahrradkomponenten mit sich bringen. Dazu zählen höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten, zusätzliches Gewicht und höheres Drehmoment. Der Fokus bei der Entwicklung von speziellen E-MTB-Komponenten, darunter Felgen, Speichen und Naben lag dabei auf einer langen Lebensdauer.
HYBRID Naben haben überdimensionierte Gehäuse mit erhöhter Wandstärke, sind mit Schwerlastachsen ausgerüstet und besitzen extra verstärkte Speichenaufnahmen. Darüber hinaus sind sie mit neuen, 24T Ratchets aus gehärtetem Stahl sowie überdimensionierten Lagern und Stahl Rotoren ausgestattet.
Im Testlabor hatte DT Swiss eindrucksvoll demonstriert, dass die HYBRID-Laufräder konventionellen Laufradsätzen in Sachen Stabilität deutlich überlegen sind. Ein identischer Schlagtest, bei dem ein Amboss auf die Felgenflanke aufprallt, hatte eine Enduro-Felge in den Abfall befördert. Die spezielle Bauweise und Legierung der HYBRID-Felge sorgte dafür, dass auf der Flanke nur eine kleine Delle übrig blieb und das Laufrad weiterhin einsetzbar bleibt.
Insgesamt bietet DT Swiss vier Typen verschiedener Systemlaufradsätze an.
HXC 1200 SPLINE
Carbon, 27.5" und 29", Felgeninnenbreiten 30mm, Systemgewicht 120kg
HX 1501 SPLINE ONE
Aluminium, 27.5" und 29", Felgeninnenbreiten 30mm und 35mm, Systemgewicht 150kg
H 1700 SPLINE
Aluminium, 27.5" und 29", Felgeninnenbreiten 30mm und 35mm, Systemgewicht 150kg
H 1900 SPLINE
Aluminium, 27.5" und 29", Felgeninnenbreiten 30mm und 35mm, Systemgewicht 150kg
» Link zu den DT Swiss HYBRID E-Bikes Laufräder
Die neuen HYBRID-Line-Systemlaufradsätze sind ab Ende Mai / Anfangs Juni 2017 im Fachhandel erhältlich.



















Die intensiven Gewitter vom Vortag haben die Luft gereinigt. Nach 1500 Höhenmetern öffnet sich die Landschaft. Hoch über dem Pfunderertal erleben wir in der Früh eine beeindruckende Klarsicht und somit eine faszinierende Morgenstimmung. Wir sind früh gestartet und haben die Trails und diese Stimmung für uns alleine. Mit viel Kraft- und Technikeinsatz ist dieser Trail bis auf wenige Minuten komplett fahrbar. Die Abfahrt fordert das gesamte Technikkönnen und macht diesen Übergang im Osten des Südtirols zu einem der Top-Pässe für versierte Biker.
Der östlichste Teil unseres Dolomitencrosses ist erreicht. 2000 Meter über dem Talboden fädeln wir ein in einen 15 Kilometer langen Höhentrail. Mal links, mal rechts vom Kamm schlängelt sich der Weg durch die steilen Flanken – wir erleben ein gewaltiges Panorama mit fantastischem Weitblick. Die Glücksgefühle sind unbeschreiblich.
Wir blicken in die höchsten gletscherbedeckten Berge des Südtirols. Und dies auf einem Singletrail der fast endlos lang ist… Total biken wir vier Stunden nonstop über Trails und zum Schluss wartet dann eine 2000 Tiefenmetern Flowabfahrt auf uns. Dieser Trail, respektive der gesamte Tag ist ein Feuerwerk an „Alpencross-Highlights“.
Im Herzen der Dolomiten erleben wir fast den gesamten Tag ein permanentes 360° Panorama der absoluten Extraklasse. Mit 3000 Höhenmeter ist es unsere Königsetappe. Dieses faszinierende Hochtal muss mit einem steilen und 800 Höhenmeter langen Aufstieg verdient werden. Was uns dann aber geboten wird ist schlicht atemberaubend und schwer in Worte zu fassen. Eine knackige Abfahrt – die für die versiertesten Biker komplett fahrbar ist – bringt uns zurück ins Tal. Hier erwartet uns bereits Lucia, unsere Betreuerin, und verwöhnt uns mit einem feinen Mittagessen. Wir wägen uns im perfekten Bikerglück.
Auch in vergangenen Nacht gab es starke Gewitter mit Hagel. Aber auch dieser Morgen empfängt uns wiederum mit Sonnenschein und wir erleben eine traumhafte Morgenstimmung und einen malerischen Sonnenaufgang. Das Wetter ist aber heimtückisch da bereits am Nachmittag wieder Gewitter angekündet sind. Bewusst sind wir früh gestartet so dass wir lange vor den Wanderern auf den Trails sind und diese mit jeder Menge Flow und Spass geniessen können. Mein Plan und Zeitmanagement geht voll auf und wir haben die „Dolomitenwelt“ ein weiteres Mal für uns alleine.
Langsam schliesst sich der Kreis unseres Crosses. Wir blicken noch mal in die südlichsten Dolomiten und fahren ab nun Richtung Norden. Ein unglaubliches Bike-Erlebnis geht langsam dem Ziel entgegen. Ich geniesse jeden Moment. Aber noch selten wurde ich wettermässig so stark gefordert. Es war ein Wechselbad von Anspannung und Entspannung. Es hat schlussendlich alles geklappt und all meine Original- und improvisierten Pläne sind aufgegangen und wir konnten auch noch die finale Schlussabfahrt von 1500 Hm Flow in vollen Zügen geniessen. Mit dem Dolomitencross ist definitiv ein weiterer grossartiger Alpencross in mein Alpencross-Portfolio gekommen. Vielen Dank euch Dolomitencrossern für dieses spektakuläre Erlebnis!

















